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Projekt „Sremska Mitrovica“ – Hoffnungfür die Gefängnishunde

Freiheit für Tiere e.V.,
Sremska Mitrovica

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein weiteres Tierschutzprojekt - besser gesagt eine Tragödie - dessen Mitfinanzierung wir nicht ablehnen konnten, obschon Animal Life ein kleiner Verein mit beschränkten Mitteln ist. Im August 2018 wurden wir vom ETN (europäischer tier- und naturschutz e. V.) und Frau Marta Gornik vom Verein „Freiheit für Tiere e. V.“ um finanzielle Hilfe gebeten, weil ein Sponsor ausgeschieden ist.

Da unser bescheidenes Budget eigentlich keine zusätzlichen Ausgaben erlaubt, weil die eigenen Tierschutzprojekte am Leben erhalten werden müssen, und Animal Life noch 5 weitere arme Tierheime unterstützt, rieten wir den hilfesuchenden Tierschützern, die reichsten, millionenschweren Vereine (Zürcher Tierschutz, Schweizer Tierschutz STS und Vier Pfoten Schweiz ) um Hilfe zu bitten.

Leider wollte keiner dieser drei Schweizer Tierschutzvereine helfen – wie schon oft! Nachdem ich mich beim ETN und dem Verein „Freiheit für Tiere“ eingehend über dieses Projekt informierte, und sich für den Winter eine Tiertragödie anbahnte, habe ich schweren Herzens Hilfe zugesagt. Der ETN (Frau Julia Fasbender) und Animal Life Schweiz haben die fehlenden Beträge für das Tierheim in Sremska Mitrovica /Serbien geleistet, damit die 250 Hunde (es werden nach und nach noch mehr Tiere vom Gefängnis übernommen) den Winter gut überleben.

Mehr denn je brauchen wir Hilfe, jetzt auch noch für die Hunde in Mitrovica.

„Wenn ich in die Augen dieser Hunde blicke, weiß ich, dass ich sie nicht im Stich lassen kann.“ Marta Gornik, Projektleiterin

Vorgeschichte:

In Sremska Mitrovica in der Nähe von Belgrad (Serbien) gab es über Jahre hinweg das Tierheim „Kanis“, das von serbischen Tierschützern geführt wurde. Leider hatte diese Auffangstation mit Tierschutz wenig zu tun, denn die Hunde dort wurden größtenteils sich selbst überlassen. Sie wurden medizinisch kaum versorgt und lebten nur von sporadischen Essenresten des nahegelegenen Staatsgefängnisses. Die Gehege glichen einer Schlammwüste, Unterschlupf fanden die Hunde nur in baufälligen, alten Hütten.
Marta Gornik, eine private Tierschützerin aus Slowenien, machte es sich im Jahr 2014 zur Aufgabe die Hunde aus diesen unhaltbaren Zuständen zu befreien, und konnte nach langen Verhandlungen das Tierheim „Kanis“ übernehmen. Frau Gornik gründete für dieses Projekt den Verein „Freiheit für Tiere“.
Um die Hunde schnellstmöglich in ein besseres Tierheim umzusiedeln, wurde mit dem Bau einer neuen, tiergerechten Anlage begonnen. Hier leistete der Internationale Bund der Tierversuchsgegner immense Aufbauarbeit und finanzierte einen Großteil der anfänglichen Bauvorhaben. Vor kurzem ist der IBT allerdings aus dem Projekt ausgeschieden.
In der Nähe des alten Tierheims „Kanis“ liegt das Gefängnis von Belgrad, eines der größten Gefängnisse in Serbien. Hier leben eingekerkert im Keller ca. 400 Hunde in einer alten Hühnermastanlage. Bei den Hunden handelt es sich um Straßenhunde, die von der Stadt aufgrund von Beschwerden eingefangen oder von Anwohnern abgegeben wurden.
Die Hunde leben unter schrecklichen Bedingungen. Eine ETN-Mitarbeiterin, die vor Ort war, beschreibt die Kellerräume als ein „Bild des Grauens“. Ernährt werden die Tiere sporadisch mit Essenresten aus dem Gefängnis, aber oft bleiben sie unversorgt. Vor lauter Hunger und Stress greifen sich viele Tiere an oder fressen sich gegenseitig auf – Todesraten von bis zu 50 % der Tiere sind an der Tagesordnung. Nach medizinischer Versorgung sucht man vergebens, die Hunde sind dürr, übersät von Parasiten, verletzt und krank. Es ist anzunehmen, dass die Hunde von den Gefängnisinsassen für Hundekämpfe missbraucht werden.
Die Tiere leben in drei Trakten, doch bisher war es Frau Gornik nur erlaubt den ersten Trakt zu besuchen. Wie schrecklich es in den restlichen Bereichen aussieht, mag man nur vermuten…
Auch diese Hunde sollen in das neu erbaute Tierheim umgesiedelt werden, der Bürgermeister würde die Tiere nach einem entsprechenden Antrag herausgeben.

Verletzte Hunde die gerettet wurden
 
Das alte Tierheim „Kanis“, wo die Hunde im Schlamm und Dreck leben mussten.
   

Das neue Tierheim

Das neue Tierheim des Vereins „Freiheit für Tiere“ liegt bisher auf einem 10.000 m² großen Gelände. Auf dem Areal befindet sich ein zweigeschossiges Massivhaus, in dem zurzeit u.a. die Welpen untergebracht sind. Dem Gebäude angegliedert sind 15 Zwinger, 5 größere Zwinger (9 m² ) und 10 kleine Zwinger (5 m² ). Zusätzlich befinden sich auf dem Gelände noch drei kleinere Futter- und Gerätelager. Weitere Ausläufe und Zwinger sind mittlerweile für mehr als 250 Hunde vorhanden; die Bautätigkeit schreitet jeden Tag voran.
Die Baukosten für das neue Tierheim waren immens, so mussten beispielsweise allein 2 km Zaun gebaut werden.
Momentan befinden sich im Tierheim 250 Hunde, hauptsächlich verträgliche und gut vermittelbare Tiere.
Die Hunde haben genügend Auslauf, werden von den Mitarbeitern liebevoll versorgt und können in Gruppen gehalten werden. Lediglich unverträgliche Hunde befinden sich in Einzelzwingern.
Bisher ist das Tierheim noch nicht fertiggestellt, doch schon jetzt wird deutlich, dass dieses Tierheim eines der fortschrittlichsten in ganz Serbien ist. Ein Modellprojekt für weitere Tierheimbauten, das in Serbien Schule machen wird!
Einen Kurzfilm über das Tierheim finden Sie in Kürze auf der Homepage des ETN e.V.

Bilder vom neuen Tierheim

Aktuelle Problemstellungen

Das neue Tierheim ist bisher noch nicht vollständig fertiggestellt, denn um den Tieren eine gute hygienische und tiergerechte Unterbringung zu bieten, sind noch einige größere und kleinere Bauprojekte nötig. Auch fehlt dem bisherigen Tierheim der Platz, um alle Hunde aus dem Gefängnis aufzunehmen, weshalb ein weiteres, benachbartes Gelände hinzugekauft werden muss.

Die nötigen Bauvorhaben in der Übersicht:


Bau einer Quarantänestation (inkl. Verfliesung und Fußbodenheizung)
         Gehege und Hütten müssen winterfest gemacht werden
         Bau zusätzlicher Ausläufe/Zwinger
         Zukauf eines Nachbargrundstücks, ca. 5000 m²
         Bau von Zwingern und Ausläufen auf dem Nachbargrundstück

Die Baumaßnahmen werden von ETN und Animal Life CH finanziert.
Das Hauptproblem des Projekts bleibt also die monatlichen Kosten im neuen Tierheim aufzubringen.


   - Löhne für 8 Mitarbeiter (z.T. in Teilzeit):                       3100,- Euro
  - Sozial-/Krankenversicherung für Mitarbeiter:    ca.          500,- Euro
   - Futterkosten für derzeit 250 Hunde:                            1200,- Euro
   - Medizinische Versorgung/Tierarztkosten:       ca.           800,- Euro
   - Benzin, Wasser, Strom, Telefon, Reinigungsmittel:        400,- Euro

   Monatliche Gesamtkosten bei aktuell 250 Hunden: ca. 6000,- Euro

Ein Projektpartner muss gefunden werden, der die monatlichen Gesamtkosten des Projekts jetzt und in der Zukunft übernehmen kann, um das bisher Geschaffene auf eine solide Grundlage zu stellen.

Durch die finanzielle und strategische Beteiligung am Projekt gewinnt die Partnerorganisation ein Projekt mit großer Strahlkraft in Serbien, und beteiligt sich am Ausbau eines Modelltierheims mit für Osteuropa einzigartigen Standards.

Und was man nicht vergessen sollte:

Das Leben von 250 Hunden im Tierheim und 400 Hunden im Gefängnis hängt an einer monatlichen Förderung – eine finanzielle Beteiligung rettet also das Leben von mehr als 650 Hunden!

Kurzfristige Ziele sind…

… die bauliche Fertigstellung des neuen Tierheims auf dem bestehenden Gelände und der Zukauf und Ausbau des neuen Geländes, um die Aufnahme von Gefängnishunden zu ermöglichen.

… die Rettung von möglichst vielen Hunden aus dem Gefängnis und die Umsiedlung ins neue Tierheim.

… der Ausbau von soliden Vermittlungsstrukturen (Homepage, ein für die Vermittlung verantwortlicher Mitarbeiter, Netzwerk von Vermittlungspartnern) unter Nutzung bestehender Kontakte nach Deutschland und Österreich. Der Aufbau einer Homepage ist bereits in Arbeit.

Langfristige Ziele sind…

… Verhandlungen mit dem zuständigen Bürgermeister zur Schließung des gesamten Hundelagers im Gefängnis bzw., zur deutlichen Verbesserung der Lebensbedingungen.

… Verhandlungen zur Implementierung von Kastrationskampagnen, um die Vermehrung der Straßenhunde tiergerecht einzudämmen (u.a. unter Zusammenarbeit mit bestehenden ETN- Partnern vor Ort).

Freiheit für Tiere e.V.,
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