Betäubung vor dem Schächten
und Tierschutz im Libanon, November 2019

Schächten bedeutet, dass Tiere ohne vorherige Betäubung geschlachtet werden. Bei dieser grausamen Schlachtpraxis leiden unsere Mitgeschöpfe unvorstellbar. Allein das Vorbereitungsproz-edere ist ein Gewaltakt. Die Rinder werden an den Hinterbeinen hochgehievt oder in einer Umlege-trommel fixiert, dann wird ihnen die Kehle bei vollem Bewusstsein durchgeschnitten, das Blut strömt heraus, die Tiere röcheln in Panik und Todes-angst – minutenlang bis der Tod sie von der Folter erlöst, die der Mensch an ihnen ausübt.

Der Todeskampf  kann 10 Minuten oder länger dauern!!!

Dank Ihrer wertvollen Unterstützung werden im Libanon jährlich ca. 19‘000 Schlachttiere vor dieser grausamen Schlachtpraxis bewahrt, weil sie mit weltbesten Betäubungsapparaten von der Firma Schermer betäubt werden.
Unser Experte, Herr Nadiem Jaouhari betreut und leitet dieses aussergewöhnliche Tierschutzprojekt. Er berät die Metzger bei der Anwendung der Betäubungsgeräte, repariert und wartet die Apparate und verteilt Kartuschen für die Funktion der Geräte. Wir bitten Sie herzlich um weitere Unterstützung für unser Betäubungsprojekt.

Schächten ist eine unbeschreiblich brutale und schmerzvolle Tötungsart. Jedes der ca. 19‘000 Rinder, das vor dem Durchschneiden seiner Kehle betäubt wird, erleidet keine Todesqualen.

Es stirbt schmerzfrei!

Ihre wertvollen Spenden helfen, dass wir unser Betäubungsprojekt aufrechterhalten können.  

                                 
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!


Keine Religion, noch sonst etwas rechtfertigt Tiere zu quälen!


Schaechtbild Geschaechtetes Rind


Deshalb müssen wir unser Betäubungsprojekt weiterführen um vielen Tausend Schlachttieren den Tod durch Schächten ohne vorherige Betäubung zu ersparen.

Animal Life Schweiz

Dora Hardegger
Dora Hardegger

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Animal Life Libanon

   
Rosemarie_Jaouhari
Nadiem_Jaouhari
Dr. med. vet. Rosemarie Jaouhari Leiterin von Animal Life Libanon
Nadiem Jaouhari betreut das Betäubungsprojekt im Libanon
   

Arbeitsbericht Animal Life Libanon
Mai bis Oktober 2019

Die frühere „Schweiz des Nahen Ostens„  ist in den letzten Jahren zu einem armen, chaotischen Land geworden, in dem die Korruption die Oberhand hat. Seit 2 Wochen befindet sich der Libanon nun in einer Phase politischen Umschwungs, was die Zukunft des Landes hoffentlich verbessern wird, aber unsere Arbeit im Moment erschwert. Durch blockierte Strassen ist das normale Leben im Lande lahmgelegt und wir können derzeit nicht alle Metger erreichen.Die Arbeit der Ministerien ist schon eine ganze Weile sehr  langsam; so konnten wir bis jetzt noch keine Einfuhrgenehmigung für neue Patronen von der Firma Schermer erreichen.  Doch wir hoffen mit den 2 Millionen Libanesen, die im Moment täglich im ganzen Lande auf der Strasse sind und  für den Abtritt der Regierung kämpfen, auf einen friedlichen, erfolgreichen Ausgang.

Die Tierschutzgruppe yon Animal Life  Libanon hat sich auch in den vergangenen sechs Monaten bemüht, den Tieren zu helfen, wo  immer  es in ihrem Vermögen steht.

Im vergangenen Berichtszeitraum haben wir 66 Betäubungsgeräte  kontrolliert, 20 Geräte  repariert und  8150  Patronen für die Betäub-ungsgeräte übergeben.

Besuche von Schulklassen in unserer Tierklinik tragen dazu bei, die Tier-liebe bei den Kindern zu wecken und zu fördern, sowie ihnen einen Ein-blick in unsere Arbeit zu vermitteln.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten führen wir Behandlungen von Stras-sentieren durch. In diesem Berichtszeitraum haben wir  in unserer Tier-klinik 43 Katzen und 84 Hündinnen kostenlos sterilisiert.

Unser Tierheim ist ständing ausgebucht mit Strassenhunden, die wir per-sönlich oder Mitglieder unserer Tierschutzgruppe von der Strasse einfan-gen, behandeln, säubern, sterilisieren, zur Adoption geben oder wieder freilassen. Darüber hinaus haben wir 12 Strassenhündinnen mit Babies bei uns aufgenommen, da die Gefahr bestand, dass man sie vergiften wollte. Die Babies wurden grossgezogen, adoptiert und die Hundemütter anschliessend sterilisiert.

Wir möchten uns von ganzem Herzen bedanken für die ständige Einsatz-bereitschaft und engagierte Unterstützung  von Animal Life Schweiz unter Leitung von Frau Dora Hardegger, sowie bei  aIlen Sponsoren für die finanzielle Unterstützung, ohne die unsere Arbeit  im Libanon nicht möglich wäre.

Danke für die finanzielle Unterstützung, die Sendung von Betäubungs-geräten und Patronen.

Dank dieser grossen Hilfe können wir  hier im Libanon unseren Teil dazu beitragen, vielen Tieren  sowohl das Leben als auch  das Sterben zu erleichtern.

Beirut, 27.10.2019

Dr.Vet.Med. Rosemarie Jaouhari

Dr. Vet. Med. Rosemarie Jaouhari
Leiterin Animal Life Libanon

Bilder Betäubung vor dem Schächten und Tierschutz im Libanon - 2019
Transporter mit Schlachttier trifft früh morgens in der Metzgerei
von Youssef Mraouwid in Abey ein. Ein christlicher Schlachtbetrieb!
Betäubungsexperte Jaouhari zeigt dem Metzger wie der Betäub-ungsapparat angewendet werden muss, und wo genau auf dem Kopf des Tiers.
Betäubung des Rinds mit Bolzenschussapparat.
Frau Dr. med. vet. Jaouhari beobachtet den Schlachtverlauf und prüft, ob das Tier korrekt betäubt wurde. Die Metzger sind dankbar für jeden Hinweis.    

Die Metzger sind begeistert von unseren Betäubungsgeräten und haben nur lobende Worte über die Effektivität der Betäubungs-geräte, die den Tieren Schmerzen ersparen und ihnen den gesamten Schlachtablauf erleichtern.

Herr Jaouhari (rechts) demonstriert die Reinigung des Betäubungs-geräts und wie man es kontrolliert, damit es einwandfrei funkt-ioniert.

Tierschützer und Betäubungsexperte Nadiem Jouhari und sein Klinikassistent fangen zwei kranke Strassenhunde ein. Bild oben und unten.
 
Frau Lina Tabara, (rechts) aktives Mitglied von Animal Life Libanon, informierte Herrn Jaouhari (links) über 2 streunende Hunde auf dem Beiruter Flugplatzgelände. Nachdem beide Hunde eingefangen waren, brachte Herr Jaouhari (Bild unten) die Hunde in die Animal Life Klinik.
 
Die Ohren der Hunde waren voll mit Zecken. Frau Dr. Jaouhari entfernte die Zecken und reinigte die Ohren der Hunde vor der allgemeinen Untersuchung. 
Nachdem sich die Hunde einige Tage erholten, wurden sie von Frau Dr. Jaouhari kastriert. Bis die Tiere ein gutes Zuhause finden, bleiben sie im privaten Tierheim von Frau Dr. Jaouhari.
Ein weiterer Strassenhund, der in der Animal Life Klinik gepflegt wurde, und nun adoptiert wird.
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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