Betäubung vor dem Schächten
und Tierschutz im Libanon, Mai 2020

Der Libanon  -  ein kleines Land, von grossen Krisen geschüttelt, und von korrupten Dieben ausgebeutet. Die Hälfte der libanesischen Bürger kämpfen um das Überleben, weil sie keine Arbeit haben. Und je grösser die Überlebenssorgen sind, desto weiter rückt der Tierschutz weg, nach ganz hinten, wenn überhaupt.
Unser engagiertes Team im Libanon, das unter der Leitung von Frau Dr. Jaouhari an sich schon immer über die Kräfte arbeitet, zum Schutz von Libanon‘s Strassen- und Schlachttieren, ist durch die Corona-Pandemie noch intensiver im Einsatz. Im Arbeitsbericht (unten) schildert Frau Dr. Jaouhari die Folgen der Pandemie für die Tiere. Die Aktivisten von Animal Life Libanon fangen nicht nur herumlaufende Haushunde ein, die im eigenen Tierheim untergebracht werden, sie klären auch die Besitzer der ausgesetzten Hunde auf, dass Corona nicht von Hunden auf den Menschen übertragbar ist.
Auch die Kontrollen und Wartungen der Betäubungsgeräte in den Schlachtbetrieben wurden weitergeführt, wenn auch erschwert, denn Schlachtbetriebe sind auch dort systemrelevant. Aber krisenbedingt reduzierte sich der Rindfleisch-Konsum stark, und somit ist auch die Anzahl der Schlachtungen landesweit rückläufig.
Dank unserem erfahrenen Betäubungsexperten, Nadiem Jaouhari, uns-erer Tierärztin, Frau Dr. Jaouhari, und dem libanesischen Aktivisten-Team sind viele Tiere - vor allem ausgesetzte Tiere - dem Elend ent-kommen, weil das gesamte Aktivisten-Team in vorbildlicher Weise und mutig für Libanon‘s Strassentiere im Einsatz ist. Und Betäubungs-experte Nadiem Jaouhari besuchte die Schlachtbetriebe trotz Ausgangs-sperren. Betäubungsgeräte müssen trotz der Pandemie repariert und Gewartet werden.
 
Wir bitten Sie herzlich um weitere Unterstützung für unsere Betäub-ungsprojekt im Libanon, und dass wir auch den libanesischen Strassentieren aus dem Elend, in ein besseres Leben, helfen können

Schächten ist eine unbeschreiblich brutale und schmerzvolle Tötungsart. Jedes der ca. 19‘000 Rinder, das vor dem Durchschneiden seiner Kehle betäubt wird, erleidet keine Todesqualen.

Es stirbt schmerzfrei!

Ihre wertvollen Spenden helfen, dass wir unser Betäubungsprojekt aufrechterhalten können.  

                                 
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!


Keine Religion, noch sonst etwas rechtfertigt Tiere zu quälen!


Schaechtbild Geschaechtetes Rind


Deshalb müssen wir unser Betäubungsprojekt weiterführen um vielen Tausend Schlachttieren den Tod durch Schächten ohne vorherige Betäubung zu ersparen.

Animal Life Schweiz

Dora Hardegger
Dora Hardegger

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Animal Life Libanon

   
Rosemarie_Jaouhari
Nadiem_Jaouhari
Dr. med. vet. Rosemarie Jaouhari Leiterin von Animal Life Libanon
Nadiem Jaouhari betreut das Betäubungsprojekt im Libanon
   

Arbeitsbericht Animal Life Libanon
November 2019 bis April 2020

Der Libanon war früher einmal die Schweiz des Nahen Ostens. Aber die Lage hat sich sehr geändert. Nun gehört der Libanon zu den ärmsten Ländern der Welt. Die ökonomische Krise, Bankrott der Banken, Corona Pandemie, dazu noch eine drastische Inflation, haben etwa 50% der Libanesen arbeitslos gemacht.
Seit Oktober vergangenen Jahres gab es häufig Streiks und Demonstrationen im Lande und später folgten wegen der Corona Pandemie Ausgangssperren; was die Fahrten zu den Metzgern noch weiter erschwerte.

Bei all diesen schwerwiegenden  Problemen gibt es lediglich etwas Positives: die Libanesen werden durch die gegenwärtige finanzielle Lage gezwungen, ihren Verzehr von Rindfleisch stark zu reduzieren, und dadurch ist die Anzahl der Schlachtungen im Lande  spürbar zurückgegangen!!!

Trotz aller alten und neuen Hindernisse bleibt unser  wichtigstes Anliegen, regelmässige Kontakte zu den  Metzgern zu erhalten, um zu garantieren, dass sie die Schlachttiere gut behandeln, die Betäubungsgeräte richtig und kontinuierlich  einsetzen und so den Tieren ein stress- und schmerzfreies Leben und Sterben  ermöglichen.
In der Zeit von November 2019 bis April 2020 haben wir 46 Betäubungsgeräte kontrolliert.  13 Stunner konnten vor Ort repariert werden . Bei den Besuchen und  Kontrollen  wurden  5250  Kartuschen übergeben.

Unsere Klinik war auf Grund der Corona Pandemie über einen längeren Zeitraum nur für Notfälle geöffnet. Deshalb wurden lediglich 5  Hündinnen und 9 Katzen sterilisiert (Strassentiere). Wir haben unsere Aufmerksamkeit während der Corona Zeit vor allem den von ihren Besitzern aus Angst vor Corona ausgesetzten Hunden gewidmet, d.h. ständige Aufklärung der Besitzer, dass Corona nicht von Hunden auf den Menschen übertragbar ist, Einfangen von herumlaufenden Haushunden und zeitweise Unterbringung der Tiere in unserem Kennel in Aramoun, sowie Freigabe zur Adoption oder Rückgabe der Tiere an ihre Besitzer, soweit sie ausfindig zu machen waren.

Soweit unser Arbeitsbericht zur Betreuung der Metzger und die Kontrolle der Betäubungsgeräte durch Nadiem Jaouhari, sowie zur Arbeit der Mitglieder unseres Animal Life Libanon - Teams, die sich in letzter Zeit unermüdlich um Hilfe für die ausgesetzten Haushunde gekümmert haben.

Ich möchte mich im Namen von Animal Life Libanon vielmals bedanken für die ständige Einsatzbereitschaft und engagierte Unterstützung von Animal Life Schweiz unter Leitung von Frau Hardegger, sowie bei allen Sponsoren für die finanzielle Unterstützung, ohne die unsere Arbeit im Libanon nicht möglich wäre. Dank ihrer grosszügigen finanziellen Hilfe sind wir in der Lage, vielen Tieren zu helfen.

Beirut, 30.04.2020

Dr.Vet.Med. Rosemarie Jaouhari

Dr. Vet. Med. Rosemarie Jaouhari
Leiterin Animal Life Libanon

Bilder Betäubung vor dem Schächten und Tierschutz im Libanon - 2019 - 2020
Herr Jaouhari kontrolliert das Betäubungsgerät bei Metzger Mohammed Abou Ghanam.
Herr Jaouhari arbeitet immer mit Maske.
Herr Jaouhari kontrolliert das Betäubungsgerät bei Metzger Mohammed Abou Ghanam.
Herr Jaouhari arbeitet immer mit Maske.
Unser Betäubungsexperte erklärt Metzger Abou Ghanam die Funktion des Betäubungsapparats und beantwortet alle Fragen des Metzgers.
Unser Betäubungsexperte erklärt Metzger Abou Ghanam die Funktion des Betäubungsapparats und beantwortet alle Fragen des Metzgers.
Unser Betäubungsexperte erklärt Metzger Abou Ghanam die Funktion des Betäubungsapparats und beantwortet alle Fragen des Metzgers.
Unser Betäubungsexperte erklärt Metzger Abou Ghanam die Funktion des Betäubungsapparats und beantwortet alle Fragen des Metzgers.
Nadiem Jaouhari zeigt dem Metzger die genaue Position, wo das Betäubungsgerät auf dem Kopf des Tiers aufgesetzt werden muss, damit das Tier richtig betäubt ist.
Nadiem Jaouhari zeigt dem Metzger die genaue  Position, wo das Betäubungsgerät auf dem Kopf des Tiers aufgesetzt werden muss, damit das Tier richtig betäubt ist.
Metzger Abou Ghanam betäubt das Schlachttier unter der Aufsicht unseres Experten, Herr Jaouhari.
Metzger Abou Ghanam betäubt das Schlachttier unter der Aufsicht unseres Experten, Herr Jaouhari.
Herr Jaouhari und Metzger Abou Ghanam reinigen das Betäub-ungsgerät nach Gebrauch. Gut gereinigte und gewartete Geräte funktionieren länger. Herr Jaouhari arbeitet zu seinem Schutz, und zum Schutz anderer Menschen nur mit Maske.

Herr Jaouhari und Metzger Abou Ghanam reinigen das Betäub-ungsgerät nach Gebrauch. Gut gereinigte und gewartete Geräte funktionieren länger. Herr Jaouhari arbeitet zu seinem Schutz, und zum Schutz anderer Menschen nur mit Maske.

Metzger Abou Ghanam betäubt das Schlachttier unter der Aufsicht unseres Experten, Herr Jaouhari.
Das Betäubungsgerät von Metzger  Abou Ghanam ist in gutem, gepflegtem Zustand.
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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